Krisenkommunikationskonzept

Vorbereitung und Krisenhandbuch

Ein Krisenkommunikationskonzept schafft Zuständigkeiten, bevor Zeitdruck entsteht. Das Krisenhandbuch übersetzt diese Regeln in einen Ablauf, der auch außerhalb üblicher Bürozeiten funktioniert.

Anfragen in akuten Lagen werden innerhalb von 60 Minuten beantwortet. Sieben Tage die Woche.

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Die Lage zuerst verstehen.

Viele Handbücher scheitern im ersten echten Einsatz, weil sie Prozesse beschreiben, die im Alltag niemand geprobt hat. Gute Vorbereitung beginnt bei realen Risiken, klaren Freigaben und erreichbaren Personen. Sie legt fest, welche Informationen zuerst gebraucht werden, wie ein Krisenstab zusammenkommt und wann Beschäftigte, Öffentlichkeit oder weitere Beteiligte informiert werden.

Eine belastbare Entscheidung braucht keine perfekte Informationslage. Sie braucht eine erkennbare Trennung zwischen Fakten, Annahmen und offenen Punkten. Diese Ordnung bildet die Grundlage für jede weitere Formulierung.

Arbeitsweise

Was die Beratung in dieser Lage leistet.

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Risiken priorisieren

Relevante Szenarien werden nach öffentlicher Wirkung, Zeitdruck und Informationslage geordnet. Das Handbuch konzentriert sich auf Entscheidungen, die tatsächlich vorbereitet werden können.

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Rollen definieren

Geschäftsleitung, Kommunikation, Fachbereiche und Rechtsberatung erhalten klare Aufgaben. Vertretungen werden ebenso benannt wie die Freigabe von Aussagen.

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Vorlagen belastbar machen

Erststatements, interne Hinweise und Medienantworten werden als Struktur vorbereitet. Sie enthalten keine erfundenen Fakten und bleiben dadurch anpassbar.

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Ablauf erproben

Eine Übung zeigt, wo Telefonnummern, Freigaben oder Informationen fehlen. Das Ergebnis fließt direkt in eine schlankere Fassung des Handbuchs ein.

Mandat

Klare Rollen unter Zeitdruck.

Das fertige Krisenhandbuch ist kurz genug für den Ernstfall und genau genug für klare Entscheidungen. Es wird mit den Verantwortlichen erarbeitet, nicht über ihre Köpfe hinweg. Regelmäßige Prüfungen halten Kontaktdaten, Rollen und externe Abhängigkeiten aktuell.

Das Erstgespräch bleibt vertraulich. Ein anschließender Auftrag benennt Leistungsumfang, Vorschuss und den Entscheider auf Mandantenseite. Konditionen werden im Gespräch geklärt.

Häufige Fragen

Fragen zu Vorbereitung und Krisenhandbuch.

Was gehört in ein Krisenhandbuch für Unternehmen?

Es enthält Alarmierung, Rollen, Freigaben, Kontaktdaten, erste Prüffragen und brauchbare Vorlagen. Lange Grundsatztexte helfen im Einsatz wenig. Entscheidend sind eindeutige nächste Schritte.

Wie oft sollte ein Krisenhandbuch aktualisiert werden?

Mindestens nach personellen Änderungen, neuen Risiken oder einer Übung. Eine feste jährliche Prüfung verhindert veraltete Nummern und Zuständigkeiten.

Braucht jedes Unternehmen ein eigenes Krisenkommunikationskonzept?

Ja, weil Entscheidungswege, Risiken und Pflichten unterschiedlich sind. Eine Vorlage kann die Struktur liefern, ersetzt aber keine Anpassung an die Organisation.

Wie wird das Konzept getestet?

Mit einer realistischen Simulation, die Zeitdruck und unvollständige Informationen abbildet. Geprüft werden Entscheidungen und Abläufe, nicht schauspielerische Leistung.

Vertrauliche Anfrage

Ein erstes Lagebild beginnt mit einem Gespräch.

Schildern Sie nur so viel, wie für eine erste Einordnung nötig ist. Alles Weitere klären wir telefonisch. Ihre Angaben werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.